Immer mehr Menschen entdecken für sich, dass Glück nicht von der PS-Stärke des Autos oder von der Größe des Hauses abhängt.

Teure Designermöbel und wertvolle Schmuckstücke sorgen zwar für Hochgefühle, aber nur für kurze Momente, bis die Freude darüber wieder abflacht. Eigentlich müsste unmittelbar nach einem Kauf die nächste Anschaffung folgen, um solche Augenblicke in die Länge zu ziehen.

Konsum eignet sich deshalb nicht wirklich zur Steigerung des Glücks.

Außerdem werden die entsprechenden finanziellen Mittel benötigt. Das Einkommen für einen gehobenen Lebensstil setzt für gewöhnlich einen strapaziösen Arbeitsalltag voraus.

Die Freizeit gerät dadurch ins Hintertreffen. Die Gleichung kann aber auch ganz anders aussehen, wenn durch die Reduzierung der Ausgaben nicht mehr so viel Zeit und Energie für das Einkommen aufgebracht werden muss und dafür die Mußestunden in den Vordergrund treten.

Minimalismus als neuer Trend

Geld wird benötigt, ohne Frage, aber die wahren Glücksgefühle sind von anderen Faktoren, wie etwa

  • Liebe,
  • Zufriedenheit,
  • Optimismus
  • und Vertrauen abhängig.

Eine Konsum-Minimierung verringert die Alltagszwänge und steigert das Bewusstsein für ein erfülltes Leben. Je weniger Konsumgüter vorhanden sind, desto weniger Zeit muss für deren Pflege und Instandhaltung geopfert werden.

Die Einfachheit

wird mittlerweile von einer Reihe von Menschen als neuer und erstrebenswerter Lebensstil betrachtet. Ein Status- und Prestigedenken stört dabei nur. Es reicht, sich selbst gut zu fühlen und wieder einen Sinn für den Genuss zu entwickeln.

Die Werbung will zu materialistischen Verhaltensmustern verführen. Einfachheit gestattet im Kontrast dazu keine Manipulation, was der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zugute kommt. Lebensqualität besitzt im Simple Living eine höhere Relevanz als ein dickes Bankkonto. Zurück zur Einfachheit